ER SOLL DEN KLEINEN SOHN SEINER FREUNDIN VERGIFTET HABEN

Wegen heimtückischen Mordes an dem eineinhalbjährigen Sohn seiner Lebensgefährtin muss sich ein 37-jähriger Mann vor dem Potsdamer Landgericht verantworten.

Der Angeklagte habe das quengelnde Kind immer wieder mit Schlaf- und Schmerzmitteln ruhiggestellt, erklärte Staatsanwalt Peter Petersen am Dienstag in der Verlesung der Anklage.

Ende März 2014 habe der 37-Jährige den kleinen Jungen schließlich mit einem tödlichen Medikamentenmix vorsätzlich vergiftet. Der Mann habe seine Ruhe vor dem oft schreienden Kind haben wollen, erklärte der Staatsanwalt zum Motiv für die schreckliche Tat.

Der 37-Jährige äußerte sich am ersten Prozesstag nicht zu den Vorwürfen. Sein Verteidiger rügte lediglich die Besetzung des Gerichts, weil Schöffen im Vorfeld mehrfach ausgewechselt worden waren.

Über die Rüge soll beim nächsten Verhandlungstag am Donnerstag kommender Woche entschieden werden.

QUelle: tag24.de

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