PORNOS GEGUCKT UND MIT VIREN INFIZIERT

Über ein Jahr lang hat der kanadische Pornofilm-Anbieter “Pornhub” Malware über seine Videos verteilt.

Nach der körperlichen Erregung kommt die Erregung der Gemüter: Millionen Internet-Nutzer sind über “Pornhub” Opfer von Malware geworden.

Wie die “Bild”-Zeitung berichtet, hat die Sicherheitsfirma “Proofpoint” einen Hackerangriff auf die Pornoseite festgestellt. Angeblich ist das Problem mittlerweile behoben.

Installiert wurde die Schadsoftware, weil “Pornhub” auf seiner Seite Werbung anbietet. Darunter war auch der Werbebanner “kritische Updates” für den Browser.

Nutzer, die sich angebliche Extras installieren wollten, bekamen stattdessen Schadsoftware geliefert.

Diese “installierte sich unbemerkt auf den Systemen und rief im Hintergrund Webseiten auf, um über Werbeklicks Einnahmen für die Hacker zu generieren”, erklärt die “Bild”.

“Pornhub kann sehr wahrscheinlich noch nicht mal was dafür. Das Update für den Browser, in diesem Fall in Form eines Werbebanners, wird über Dritte, die Hacker, angeboten”, sagt Computerexperte Thomas Kuberek von MCSEboard.de.

Und weiter: “Die Leute lassen sich viel zu schnell verleiten, sich so etwas zu installieren.

Glück im Unglück: In diesem Fall wurde nur ein Werbeklicker installiert. In anderen Fällen zocken Kriminelle so viel Geld von ihren Opfern ab.

Experten raten zu regelmäßigen Updates. Diese dann aber nicht über Pornoseiten beziehen, sondern über die offiziellen Kanäle.

Außerdem sollte eine Anti-Viren-Software auf dem Rechner aktiv sein. Sie erkennt Attacken und verhindert, dass die Festplatte mit Malware verseucht wird.

Quelle: tag24.de

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