Schau dir diesen Mann genau an – es kann gut möglich sein, dass er dein Leben gerettet hat

Der 77 Jahre alte Russe Stanislav Petrov verstarb dieses Jahr am 19. Mai. Der ältere Mann lebte alleine in seiner Wohnung außerhalb von Moskau und sein Tod bewegte die Welt kaum. Was jedoch die Welt beeinflusste war eine Entscheidung, die Stanislav während des Kalten Krieges getroffen hatte.

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In der Nacht vom 25. zum 26. September im Jahr 1983 überwachte Oberstleutnant Stanislav Petrov das Satellitenradio außerhalb Moskaus. Sein Job war es, auf Überraschungsangriffe der USA Ausschau zu halten. Während seiner Schicht fingen die Computer an zu piepen – die USA hatten fünf nukleare Bomben in Richtung der Sovietunion geschossen.

„Die Maschine zeigte dies an, und sie war sehr zuverlässig,“ sagte Stanislav später, wie der The Telegraph berichtet.

Der damals 44-Jährige hatte nur wenige Minuten Zeit, um eine Entscheidung zu treffen. Sollte er den Kremlin informieren, dass die USA einen dritten Weltkrieg angefangen hatten, oder sollte er das ganze als Fehler im System verbuchen. Stanislav entschloss sich für das Letztere und dafür sollten wir ihm dankbar sein.


Hätte er sich für das Erstere entschieden, wäre ein dritter Weltkrieg definitiv ausgebrochen. Der Oberstleutnant vertraute jedoch auf sein Bauchgefühl und hat somit Millionen von Leben gerettet. Wie der Spiegel berichtet, wäre es zu einem nuklearen Krieg gekommen, und Städte mit über 100.000 Einwohnern wären einfach ausgelöscht worden.

Aber seine heldenhafte Entscheidung war lange nicht bekannt. Sie wurde erst in 1998 bekannt, als Stanislav seine Memoiren veröffentlichte.

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Wie die meisten Helden, war Stanislav jedoch bescheiden und dachte nicht, dass seine Entscheidung bemerkenswert war.

„Ich habe nur meine Arbeit erledigt, und war die richtige Person am richtigen Ort und Zeitpunkt,“ sagte er.

Auch wenn die Welt nicht gewusst hatte, was er getan hatte, so sollten viele von uns ihm dankbar sein. Wenn das nicht die Definition eines Superhelden ist, dann wissen wir es auch nicht besser!

Quelle: Spiegel.de

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