Suchtrupps sollen ausgebrochene Wölfe erschießen

Die fünf aus dem Tierfreigelände des Nationalparks bei Ludwigsthal (Lkr. Regen) ausgebrochenen Wölfe wurden trotz intensiver Bemühungen bisher nicht eingefangen. Mehrere Suchtrupps des Nationalparks sind mittlerweile unterwegs. Sie haben scharfe Munition dabei, um die Tiere zu töten.

Die Suchaktionen nach den Tieren,die sich allmählich immer weiter in dem weitläufigen Gebiet rund um Ludwigsthal verstreuen, werden heute fortgesetzt. Auf einen Wolf, der vor allem in der Nähe kleiner Weiler umherstreift, wurde jetzt ein Berufsjäger des Nationalparks angesetzt, der ihn erschießen soll. Versuche, den Wolf mit einem Narkosegewehr zu erwischen, waren gescheitert.

Wolf knurrt Spaziergänger an
Für ein solches Betäubungsgewehr muss man relativ nah ans Tier heran. Der Wolf hatte gestern Spaziergänger angeknurrt. Es war aber nichts passiert. Es gab bisher auch keine Übergriffe auf Haustiere oder ähnliches.

Nationalpark: Wölfe sind “Zeitbomben”
Trotzdem sieht die Nationalparkverwaltung die ausgebrochenen Wölfe als “Zeitbomben”, deren Verhalten anders sei als bei wilden Wölfen. Die Tiere sind generell nicht so scheu, weil sie aus dem Leben im Gehege Besucher und damit Menschen gewohnt sind. Sie halten also zu wenig Abstand.

Tiere suchen das Weite
Zwei der ausgebrochenen Wölfe sind inzwischen in den Wäldern am Berg Falkenstein unterwegs, ein dritter hat sich mittlerweile ins benachbarte Tschechien “abgesetzt”. Er wurde dort am Spicak, dem Spitzberg, gesichtet.

Quelle: br.de

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