Syrien/Wadi Barada – Die Hölle kam nach der Kapitulation

Im Januar 2017 kapitulierte Wadi Barada ein Vorort von Damaskus vor den Truppen des Regimes. Vereinbart wurde ein Abzug der Rebellen und die komplette Übergabe der Stadt. Die Stadt war zu diesem Zeitpunkt noch von ca. 50.000 Menschen bewohnt und die Verluste auf beiden Seiten minimal.

Propagandabilder der syrischen offiziellen Medien zeigten hierzu glückliche Menschen die Soldaten umarmten, intakte Landschaften und die vermeintliche Hilfe der syrischen Behörden. Doch wie aktuelle Bilder, die aus Wadi Barada geschmuggelt wurden, zeigen, gibt es in Wadi Barada keine Menschen mehr.

Die Stadt ist vollkommen zerstört und niemand weiß etwas über das Schicksal der Menschen die dort einst lebten. Sie sind verschwunden im Krieg, von dem auch Merkel nur wusste: „Man muss auch mit Assad und reden“ und „die Fluchtursachen bekämpfen“ Dieses scheint nun mehr als geschehen zu sein.

Quelle: http://derwaechter.net

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