Tödlicher Xavier – 18 Flamingos im Berliner Zoo während des Sturms getötet

18 Flamingos im Berliner Zoo sind während des schweren Unwetters am Donnerstag von herabfallenden Ästen getötet worden. Auch Sachschäden müssen beklagt werden.

 „Wir sind sehr traurig mitteilen zu müssen, dass wir trotz aller Vorkehrungen Tiere verloren haben”, erklärte der Zoo am Freitag. Die 80 Flamingos hätten sich am Donnerstag partout nicht in ihre Stallungen bewegen lassen. Normalerweise brauche es dafür mehrere Tage Vorlauf, auch weil die Tiere sehr sensibel seien.

Für Aufräumarbeiten blieben der Zoo und der Tierpark in Friedrichsfelde am Freitag geschlossen. Der Zoo berichtete von Sachschäden durch umgestürzte Bäume, etwa beim Streichelzoo, an einem Zaun und der Außenanlage der Elefanten. Im Tierpark mit seinem großen Baumbestand seien nahezu alle Wege unpassierbar. Am Samstag seien beide Einrichtungen voraussichtlich wieder geöffnet, hieß es.

Auch das Deutsche Technikmuseum meldete Schäden im Museumspark, die behoben werden müssten – aus Sicherheitsgründen bleibe dieses Areal bis mindestens Dienstag (10. Oktober) geschlossen. Das Museum sei aber uneingeschränkt zugänglich, hieß es.

Die Zebras im Zoo bringen sich in Sicherheit vor dem Sturm (Foto: Johannes Malinowski)
Die Zebras im Zoo bringen sich in Sicherheit vor dem Sturm (Foto: Johannes Malinowski)

Zoo und Tierpark hatten wegen der Sturmwarnung bereits am Donnerstagnachmittag frühzeitig geschlossen, die Tiere sollten sicherheitshalber in ihre Stallungen gebracht werden.

Quelle: bz-berlin.de

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