“WARUM LIEGT HIER STROH?” RÄTSEL UM LEGENDÄREN PORNO-SATZ IST ENDLICH GELÖST

Wer kennt diese Szene nicht? “Ja, das ist der Stromkasten, mit dem wir immer Probleme haben. Wenn Sie sich den mal angucken könnten….” “Hm, ja, ja, aber warum liegt hier eigentlich Stroh?” “Und warum hast Du ‘ne Maske auf?” So gut, so Porno.

Der legendäre Stroh-Satz ging und geht durch die Welt, aber nicht wie erhofft als erotisches Bonmot, sondern er ist als Meme in der Welt der Internet-User angekommen.

Die “Handwerks-Szene” war Teil der legendären Porno-Sammlung “Achtzehneinhalb 18” – unzusammenhängende Sex-Szenchen sollten Lust machen.

Nils Molitor (51) – ein Name wie in Granit gemeißelt – erschuf die Szene, die eher abturnt als aufbaut.

Steht doch Regisseur und Kamera-Mann Molitor für große (Porno-)Werke wie: “Bildnis der Leidenschaft” (1993), “Sylvana – Lady of Lust and Passion” (1997), “Kate, die Raubkatze” (2000), “Pink Detective” (2005), “Einsame Herzen” (2005) oder “Schmutzige Staatsaffären” (2006). Aber: Heute ist er raus aus der horizontalen Branche: “Die Art Filme, die ich mache, die braucht man nicht mehr.”

Es ist das Jahr 2000, und es ist die Geburtsstunde der Strohballen-Liebe! “Das mag man jetzt vielleicht nicht glauben, aber eigentlich stehe ich für ganz andere Filme. Mit Handlung.” So sagte es Film-Liebhaber Molitor laut Vice, die der geballten Stroh-Sache auf den Grund ging.

Die Verkürzung der Handlung im Porno sah der engagierte Filmemacher im sich verändernden Porno-Konsum der Sexfilm-Liebhaber: Online-Sexfilmchen starteten damals auch in Deutschland durch. Kurz: ein riesiger Wachstumsmarkt entstand!

Handlungen in Pornos werden obsolet. Ja, für Porno-Filmer müssen die lustspendenden Werke Handlungen haben, wie es auch der König der Pornos meint: Rocco Siffredi – Italiens größtem Porno-Star (derzeit bei Streaming-Diensten eine der meistgeschauten Dokumentationen).

“Westernkulissen und italienische Stars sind out. Kurz müssen die Clips sein, auf den Punkt, Sex ohne Schnörkel”, nennt es Vice.

In der ZDF-Dokuserie “Wild Germany” sagte Nils Molitor: “Ich hatte da eigentlich eine voll schöne Szene geplant”, erzählt der Porno-Regisseur.

Auf den männlichen Darsteller (der mit der Maske) hätte er sich gefreut, “der Typ soll einen Riesenschwanz haben – den will ich unbedingt vor der Kamera. Dann kommt der und hat ‘ne Maske auf!”… die Privatsphäre des gutbestückten Mannes trägt die Schuld, dass wir zu der Stroh-Szene kein Gesicht haben. Er sei Banker…

Profi Molitor meinte kurz genervt: “Dann machen wir halt richtig Trash! (…) “Du kommst jetzt rein und sagst…” – den legendären Satz. (Harte Fakten zu BERÜHMTEN Pornos findet Ihr auch

Quelle: .tag24.de

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