32-jährige Tess: „Manche Menschen lachen mich aus, wenn ich ihnen sage, dass ich ein Model bin“

Die Tage der ungesunden, krankhaft dürren Models sind vorbei. Die Body Positivity Bewegung hat nun ein neues Vorbild: Tess Holiday, welche Größe 52 trägt und trotzdem ein Model ist.

Als Gegenreaktion gegen die ungesunde Fashionindustrie kommen mehr und mehr Menschen hervor, die das Bild eines „normalen“ Models revolutionieren.

Tess arbeitet als Model, auch wenn sie für die meisten nicht wie ein typisches Model aussieht. Selbst heute haben wir noch einen langen Weg vor uns, und sie erzählt, dass sie oft Spott von anderen Menschen ausgesetzt ist.

„Manche Menschen lachen mich regelrecht aus, wenn ich ihnen sage, dass ich als Model arbeite,“ sagt sie zum Independent.

Tess hat über anderthalb Millionen Follower auf Instagram und arbeitet aktiv in der Modelindustrie. Auch wenn einige Designer sich bereits an Übergrößen gewagt haben, gibt es doch noch Widerstand.

„Die Menschen machen einfach das, was sie immer schon gemacht haben,“ sagt sie zum Independent.

Es ist schwer, die richtige Kleidung zu finden

Viele der großen Firmen stellen nicht einmal Kleidung größer als Größe 40 her, auch wenn die meisten Menschen in unserer Gesellschaft durchaus größere Größen tragen.

„Ich weiß, dass der Bedarf an größeren Größen besteht und es wäre toll, wenn Designer auch Kleidung in diesen Größen herstellen würden. Ich und viele andere haben das Geld, um es auszugeben und wir möchten mehr Optionen,“ sagt sie zum Independent.

PR-Trick

Aber auch wenn Designers manchmal Models in größeren Größen nehmen, wird es oft als PR-Trick angesehen.

„Übergrößenmodels zu nehmen sollte ehrlich sein, und kein PR-Trick,“ sagt Tess.

Aber Tess wurde auch kritisiert, ungesunde Körperformen zu vermarkten.

„Es ist nicht so, dass ich eine Sekte gegründet habe und den Menschen sage, dass sie übergewichtig sein sollen. Aber es kann für manche schockierend sein, dass ich mit meinem Körper anderen sage, dass sie sich selbst lieben sollen. Das verstehen sie nicht,“ sagt Tess.

Aber trotz aller Kritik arbeitet sie weiter an der Body Positivity Bewegung und setzt sich für alle ein, egal mit welchem Körper wir geboren wurden.

„Menschen sind einfach festgefahren und machen einfach weiter wie bisher. Aber ich weiß, dass Dinge sich verändern werden,“ fasst Tess zusammen.

 Quelle: Unglaublich.co

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