BACHELOR-BEWERBERIN PACKT AUS UND ERZÄHLT, WIE SCHLIMM ES WIRKLICH IST

Einmal um den Bachelor buhlen, davon träumen so einige junge Mädels. Einige gehen wegen der Liebe hin, andere wiederum um ein bisschen Ruhm im Nachhinein abzustauben.

Eine Redakteurin des Online-Magazins “Stylebook” wagte jetzt den Selbstversuch und bewarb sich für die diesjährige Bachelor-Staffel. Wer denkt, dass die Frauen nur ein paar nette Fotos machen müssen, der irrt. Denn das gesamte Procedere gleicht einem Eignungstest bei der NSA.

Nachdem sie den Machern eine Video-Bewerbung zukommen ließ, bekam sie auch gleich einen Fragebogen. “Easy”, dachte sie sich, doch da wusste sie nicht, dass es insgesamt 133 Fragen werden sollten.

“Da waren intime Fragen zu meiner Lieblingsstellung beim Sex dabei und zum schlimmsten Erlebnis meines Lebens. Ich saß zwei Tage an dem Bogen”, erzählt sie. Zwei Tage später rief die Produktionsfirma an und teilte ihr mit, dass sie in der engeren Auswahl sei. Reden verboten – sie durfte niemandem davon erzählen, sonst drohte der sofortige Rausschmiss.

Einige Wochen später wurde die Autorin dann zu einem Casting nach Köln eingeladen. “Ich war zu keinem Zeitpunkt alleine oder unbewacht, hatte quasi immer ‘Security’ um mich herum, denn im Hotel war ich nicht die einzige Bewerberin. Es wurde peinlichst genau darauf geachtet, dass sich die Mädchen unter keinen Umständen über den Weg liefen”, erzählt sie.

 

Bevor es mit dem Casting losging, wurde noch der Pass und Personalausweis überprüft. Außerdem musste sie versichern, keine weiteren Exklusivverträge zu haben und im Zeitraum von Oktober bis Dezember zur Verfügung zu stehen. Gar nicht so einfach, wenn man einen Vollzeit-Job hat.

Dann wurde es noch ernster. Die Bachelor-Anwärterin musste ebenfalls zusichern, ihr Smartphone vor Abflug einem Mitarbeiter zu übergeben. “Ich musste unterschreiben, dass ich eine ‘Durchsuchung’ von möglichen ‘Attrappen’ jederzeit gewährleiste, jeglicher Verstoß führe zu Ausschluss der Teilnahme.”

Dann ging es vor die Casting-Jury, bestehend aus fünf Mitgliedern. Neben vielen Fragen musste die Bewerberin dann aber auch noch in einem Abendkleid sowie in einem sexy Bikini posieren. Doch damit nicht genug. Denn nachdem noch zahlreiche Videos von ihr gedreht wurden, ging es mit der Fragestunde weiter.

Berufe der Eltern, Biographien jeglicher Familienmitglieder und Urlaubsziele der letzten sieben Jahre. Ganz schön viel, sollte es doch nur um die große Liebe gehen. Nach zwei Stunden Casting hieß es, man wolle sich bei ihr melden.

Nach über drei Monaten kam dann die Absage. “Zu diesem Zeitpunkt hatte ich längst die ersten Bilder von den Dreharbeiten in Miami gesehen”, so die Autorin nach ihrem Selbstversuch. Die aktuelle Staffel verfolgt sie natürlich ganz genau und fragt sich, “welche Antwort auf die 133 Fragen wohl wirklich der Türoffner für die Teilnahme gewesen ist.”

Quelle: www.tag24.de

 

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