Norwegische Studie zeigt: Der Hausputz kann so schädlich sein wie Rauchen

Viele Menschen haben einfach eine Abneigung gegen das Putzen. Und nach einer neuen norwegischen Studie zufolge, sind all jene, die weniger putzen, gesünder.

Wissenschaftler an der Bergen Universität haben kürzlich die Resultate einer Studie im American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine veröffentlicht, in denen 6000 Menschen teilnahmen. Sie kamen zu dem Entschluss, dass all jene, die als Reinigungskraft für mindestens 20 Jahre arbeiteten, die gleiche Lungenfunktion hatten wie all jene, die mindestens 20 Zigaretten am Tag rauchten.

„Die Chemikalien können die Lungenfunktion beeinträchtigen, jeden Tag ein wenig mehr,“ sagt Professor Cecile Svanes, wie LadBible berichtet.

Das Einatmen der Chemikalien irritiert die Atemwege und führt zu Schaden der Lunge. Das Risiko an Asthma zu erkranken stieg auch um 43%.

Flickr / Elaine Smith

„Auf lange Sicht gesehen, schädigen die Inhaltsstoffe von Putzmittel die Lungen. Wenn man daran denkt, dass man kleine Partikel der Putzmittel, die man zum Boden reinigen verwendet, einatmet, ist es nicht überraschend,“ sagt
Professor Oistein Svanes, Leiter der Studie.

Weiters fand man heraus, dass Frauen häufiger davon betroffen sind, da die Wissenschaftler keinen größeren Unterschied bei Männern gefunden haben. Das liegt entweder daran, dass weniger Männer als Reinigungskraft arbeiten, oder Frauen einfach anfälliger sind.

Oistein Swan fügt hinzu, dass viele Inhaltsstoffe „unnötig“ sind, und dass ein Mikrofasertuch und Wasser oft ausreichend sind. Unterstützt wird er von Sarah MacFadyen von der British Lung Foundation, die zu LadBible sagt:

Man soll immer gut lüften und flüssige Putzmittel anstatt Sprays benutzen, damit die Lungen nicht angegriffen werden.

Quelle: Unglaublich.co

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