Sie zündeten ein Stierhorn an und bezeichneten dieses als einen “Sport”. Die Barbaren der spanischen Arena schämen sich nicht!

Die Menschen fühlen sich stark, wenn sie die Kontrolle über andere haben.

Die Kontrolle ihrer Umwelt erhöht ihr Selbstwertgefühl und lässt sie eine fast göttliche Kraft fühlen. Es reicht aus, dass sie über das Schicksal ihrer Angestellten entscheiden können oder wie sie ihre Familie führen. Andere brauchen mehr und die Behörden finden deshalb Tote. Verbrechen und Grausamkeiten, die Menschen und Tieren Schaden zufügen, stecken oft unter dem Deckmantel von Traditionen und Ritualen.

Der Ehrgeiz der kranken Menschen mit dem sogenannten Gotteskomplex war “heilig”, was seit vielen Jahren in unserer Kultur gepflegt wird. In alten Zeiten wurden Gladiatoren für ihre Sache getötet, kämpften bis zum Tod und lebten in der Arena, um den Kaisern Unterhaltung zu bieten. Im Mittelalter und später (aus den gleichen Gründen) verbrannten “Hexen” auf dem Scheiterhaufen und führten öffentlich blutige Hinrichtungen durch.

Der menschliche Tod ist seit Jahrhunderten Unterhaltung für die Massen. Um den Tod in Stadien, Stadtzentren und auf Plätzen zu bewundern, versammelte sich die ganze Familie. Im Laufe der Jahrhunderte sind die Menschen jedoch zu dem Schluss gekommen, dass sie nicht ungestraft diese Art von Unterhaltung erleben können. Also begannen sie, Tiere zu schikanieren. Besonders bereitwillig verfolgten sie starke und mächtige Tiere, denn nur der Sieg über sie konnte ihnen die Befriedigung verschaffen, nach der sie suchten. Als Folge dieses Missbrauchs gibt es verschiedene kranke Rituale, an deren Spitze der “Toro Jubilo” steht.

Toro Jubilo heißt der Feiertag, der jedes Jahr am zweiten Wochenende im November in der spanischen Stadt Medinaceli in der Provinz Soria gefeiert wird. Bei dieser Gelegenheit, mitten in der Nacht im Zentrum der Stadt, versammeln sich Männer und verwandeln große und starke Stiere in Toro de Fuego (Feuerbälle).

Details zu diesem grausamen Ritual finden Sie auf der nächsten Seite.

Die verängstigten Stiere werden gefoltert, um die Masse zu unterhalten. Zwei große Fackeln, die mit einer brennbaren Substanz imprägniert sind, werden an ihren Hörnern befestigt. Die “Barefooters” zünden sie an und nach einer Weile stehen die Tiere in Flammen. Mit der Zeit füllt der erstickende Rauch ihre Lungen und bedeckt ihre Augen. Riesige, über 550 Kilogramm schwere Bullen rennen hilflos gegen den Zaun der Arena. Sie sehen nichts während sie versuchen, vom Feuer wegzukommen, um irgendwie die Fackel loszuwerden.

Sie reiben es an ihren Seiten und verletzen sich grausam. Oft verbrennen die Feuer ihre Körper. In anderen Fällen sterben sie in Qual, erschöpft von Feuer und “Pseudomatadoren”. Sie sind auf diese Weise seit mehr als 400 Jahren gestorben, denn darum geht es bei diesem barbarischen Ritual, um die Stärke und Majestät des Tieres zu zeigen. Sie leiden vor den Augen ganzer Familien, einschließlich kleiner Kinder (manchmal noch im Kinderwagen), die über ihren Schmerz lachen.

Das Schlimmste ist, dass Toro Jubilo jedes Jahr Tausende von Menschen anzieht und diese Zahl nicht abnimmt. Sie werden aus öffentlichen Geldern finanziert, und Versuche, sie zu bekämpfen, werden als “illegale politische Korrektheit” behandelt. Ähnliche Praktiken wurden nur in Katalonien verboten, das seit Jahren versucht, sich von Spanien und den Kanarischen Inseln zu trennen.

Es gibt nur ein positives Zeichen: In einer aktuellen Umfrage sagten 76% Spanier “Nein” zu solchen “Ritualen” und zu ihrer Finanzierung durch den Staat. Die Bürger des Landes erkennen an, dass man mit Tradition nicht rechtfertigen kann, Tiere zu foltern.

Werden die Stimmen der Opposition diese Barbarei bald zur Geschichte machen?

Quelle: Dadubuzz.de

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