25-JÄHRIGER MISSHANDELT KLEINES MÄDCHEN (9), BIS SIE STIRBT

Für die neunjährige Leila endete ihre Sommerferien bei der Tante mit dem Tod – sie war innerlich verblutet. Jetzt hat der Bundesgerichtshof das Urteil gegen die Angeklagten bestätigt.

Es war eine erschütternde Tat, die sich vor gut vier Jahren in Jena zugetragen haben soll. Die kleine Leila aus Bayern hatte die Sommerferien bei Verwandten verbringen wollen. In der Wohnung ihrer Tante verbrachte sie viel Zeit – dort wohnte auch der 25-Jährige Hauptangeklagte, er war der Lebensgefährte der Tante.

Mehrmals soll der Mann das Kind schwer missbraucht haben, 170 Verletzungen hat man laut einem OTZ-Bericht am Körper des Kindes gefunden. Am Tatabend soll er Leila einen Tritt in dem Bauch versetzt haben, so heftig, dass sie nach einem Riss in der Bauchspeicheldrüse innerlich verblutete.

In einem Monsterpozess wurde fast ein Jahr lang in Gera gegen die Angeklagten verhandelt. Der 25 Jahre alte Hauptangeklagte wurde zu elf Jahren und neun Monaten Haft verurteilt.

Mitangeklagt waren auch Leilas Oma und Tante, denen sie damals anvertraut war, die ihr aber nicht geholfen haben sollen. Das Gericht sprach die beiden Frauen der Körperverletzung durch Unterlassen für schuldig und verhängte eine Geld- und eine Bewährungsstrafe.

Kurz nach dem Prozess waren alle Angeklagten in Revision gegangen. Am Donnerstag hat der Bundesgerichtshof das Urteil nun bestätigt und den Antrag der Angeklagten auf Rechtsfehler abgeschmettert.

 

Quelle:tag24.de

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